NEWS
 

Weitere Informationen gibt es hier:
Straßenverkehrsordnung (StVO, Stand 6. März 2013)
Bußgeldkatalog (BkatV, Stand 14. März 2013)


Klasse A1 ohne Prüfung – so funktioniert's

Seit dem 31. Dezember 2019 ist es möglich, durch Zuweisung der Schlüsselzahl 196 zum Klasse B-Führerschein die Fahrerlaubnis für die Klasse A1 zu erhalten – und zwar für Motorräder (auch mit Beiwagen) mit maximal 125 cm³ Hubraum und 11 kW Leistung.

Folgende Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein:

  • Besitz des Klasse B-Führerscheins seit mindestens fünf Jahren
  • Mindestalter 25 Jahre
  • erfolgreiche Teilnahme an einer besonderen Fahrprüfung

Diese Fahrprüfung zum B196 umfasst jeweils mindestens

  • 4 Stunden Theorieunterricht à 90 Minuten
  • 5 Stunden Praxis à 90 Minuten

Ziel dieser Schulung ist die Befähigung zum sicheren, verantwortungsvollen und umweltbewussten Führen eines Kraftrades für die Klasse A1.

All das bekommen Sie bei uns in der Fahrschule Scheuerpflug. Fragen Sie nach oder kommen Sie einfach vorbei und melden sich an: Immer dienstags und donnerstags ab 18.15 Uhr vor dem Theorieunterricht in unserem Schulungsraum in der Bahnhofstraße 14 in Neuendettelsau. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Infos zur neuen Regelung gibt es hier.

 

 

Das ändert sich 2020 für Autofahrer

Neues Jahr, neues Jahrzehnt, neue Regeln im Straßenverkehr: Auch 2020 hält für Verkehrsteilnehmer einige Änderungen bereit. Die einschneidensten Änderungen sind in der Neufassung der Straßenverkehrsordnung enthalten, die im Februar vom Bundesrat abschließend auf den Weg gebracht werden soll. Die Bußgelder für Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen und Halten auf Schutzstreifen für den Radverkehr sollen dann deutlich steigen. Bis zu 100 Euro oder in gravierenden Fällen auch Punkte in Flensburg sollen dafür fällig werden. Die Höchststrafe waren vorher 55 Euro.

Auch Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, sollen nach Inkrafttreten der verschärften Straßenverkehrsordnung mit einer Geldbuße von bis zu 320 Euro rechnen müssen. Dazu mit einem einmonatigen Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg. Weiterhin dürfen Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen innerorts nur noch mit Schrittgeschwindigkeit rechts abbiegen. Bei einem Verstoß sind 70 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg fällig.

Beschlossen ist die Pflicht zum sogenannten Fuel Consumption Monitoring (FCM). Sie gilt seit 1. Januar für die Typgenehmigung neuer Fahrzeugmodelle. Bestimmte Daten wie der Durchschnittsverbrauch oder die Häufigkeit elektrisch gefahrener Strecken werden mit dem FCM fahrzeuglebenslang gespeichert. Ziel ist es, die eine Abweichung des Typgenehmigungswertes und des realen Verbrauchs so besser kontrollieren zu können.

Ein neues Verkehrsschild verbietet Autos das Überholen von Zweirädern. Ist das Überholen doch erlaubt, soll innerorts ein Abstand von mindestens 1,5 Metern und außerorts von zwei Metern eingehalten werden. Künftig wird es auch einen grünen Pfeil beim Rechtsabbiegen nur für Radfahrer geben. Darüber hinaus ist das Nebeneinanderfahren von Radfahrenden ab 2020 ausdrücklich erlaubt, wenn der Verkehr dadurch nicht behindert wird.

Außerdem ist das Parken vor Kreuzungen und Einmündungen in einem Abstand von bis zu je acht Metern von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten oder bis zu je fünf Metern vom Beginn der Eckausrundung verboten – wenn ein benutzungspflichtiger Radweg vorhanden oder eingezeichnet ist.

Der Bundestag hat Ende Oktober 2019 beschlossen, das Mindestalter zum Mopedfahren dauerhaft zu senken. Künftig dürfen Jugendliche bereits mit 15 Jahren den Rollerführerschein machen. Allerdings darf jedes Bundesland selbst entscheiden, ob es die Neuregelung auch tatsächlich umsetzt.

Städte und Gemeinden können Busspuren künftig auch für Fahrgemeinschaften freigeben. Voraussetzung ist, dass Autos oder Motorräder mit Beiwagen mit mindestens drei Personen besetzt sind. Neue Straßenschilder markieren für Carsharing- und Elektroautos vorbehaltene Parkplätze.

Für neue Lang-Lkws (18,75 bis 25,25 Meter Länge) werden Abbiegeassistent und mitblinkende Seitenmarkierungsleuchten ab dem 1. Juli 2020 Pflicht. Abbiegeassistenten können dazu beitragen, schwere Unfälle an Kreuzungen mit Radfahrern zu verhindern. Für Bestandsfahrzeuge gilt eine Nachrüstpflicht ab 1. Juli 2022.

Um die Nutzung von Elektroautos in Fahrschulen zu fördern, will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) im neuen Jahr die Führerscheinprüfung ändern. Demnach soll ein zusätzliches Fahrtraining mit manueller Schaltung ausreichen, um nach Bestehen eines Automatik-Führerscheins auch einen Wagen mit Handschaltung fahren zu dürfen. Eine bislang geforderte zweite Prüfung würde damit entfallen. Die EU-Kommission hat den geplanten Änderungen Anfang Dezember 2019 zugestimmt.

Noch nicht sicher ist, wann die "Umweltbonus" genannte Kaufprämie für Elektroautos steigen kann. Bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro soll sie von 4000 auf 6000 Euro steigen. Bei einem Neupreis bis 65.000 Euro wird die Prämie auf 5000 Euro erhöht. 4500 Euro soll es für Plug-in-Hybride geben (bis 40.000 Euro Neupreis), beziehungsweise 3750 Euro bis 65.000 Euro Neupreis. Die angepasste Förderrichtlinie soll nach einer Prüfung durch die EU-Kommission in Kraft treten.

Quelle: ADAC, Auto-Zeitung

 

 

Neuerungen für Auto- und Motorradfahrer in 2019

Für Autofahrer wird sich im Verlauf des Jahres 2019 vieles ändern. Wer als Arbeitnehmer ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid sowohl als Dienstwagen als auch als Privatfahrzeug nutzt, muss seit 1. Januar nicht mehr ein Prozent, sondern nur noch nur 0,5 Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Das gilt zunächst bis Ende 2021.

Seit 1. Januar gilt ein Fahrverbot für Diesel mit der Schadstoffklasse Euro 4 oder niedriger im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart. Zunächst gilt das für Auswärtige, ab 1. April auch für Stuttgarter. Es ist möglich, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen, zudem gilt das Verbot nicht für Reisebusse, Taxis, Autos mit H-Kennzeichen sowie Einsatz- und Hilfsfahrzeuge. Im Laufe des Jahres werden Fahrverbote in weiteren deutschen Städten folgen, entsprechende Gerichtsurteile wurden bereits gefällt.

Pflicht für alle Elektroautos, die ab 1. Juli neu auf den Markt kommen, wird das akustische Warnsystem AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System). E-Autos und Plug-in-Hybride warnen damit bis zu einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde mit einem Warnsignal, das automatisch erzeugt und kann nicht manuell abgeschaltet werden kann.

Im Laufe des Jahres soll es möglich werden, die An- oder Ummeldung von Fahrzeugen per Internet durchzuführen. Auch für das Umschreiben auf einen neuen Besitzer soll dann kein Besuch mehr auf der Zulassungsstelle nötig sein. Das funktioniert allerdings nur mit einem Personalausweis mit aktivierter ID-Funktion.

Ab September 2019 ist für das sogenannte WLTP-Verfahren, das Schadstoffausstoß und Verbrauch von Neuwagen misst, eine neue Methode ausschlaggebend. Bisher wurden die entsprechenden Werte auf einem Prüfstand ermittelt, ab dem Stichtag im September ist die RDE-Methode ausschlaggebend. Dabei wird mit einem portablen Messgerät der tatsächliche Schadstoffausstoß auf der Straße gemessen. Dabei sollen realistischere Werte herauskommen als unter Laborbedingungen.

Quelle: ADAC, Süddeutsche Zeitung

 

 

Informationen zu neuen Fahrerlaubnisklassen

Zum 19. Januar 2013 wurden die Anhängerklassen geändert.

ALT Klasse BE: Kombination aus Kraftfahrzeug der Klasse B bis 3.500 kg zulässiges Gesamtgewicht (z.G.) und Anhänger; z.G. Anhänger maximal 3.500 kg = max. 7.000 kg

ZUSÄTZLICH seit 2013 Klasse B Schlüsselzahl 96: Kraftfahrzeug der Klasse B mit Anhänger über 750 kg; z.G. Zug (Auto+Anhänger) über 3.500 kg, aber nicht über 4.250 kg

Am 19. Januar 2013 haben sich auch die Motorradklassen geändert. Wer einen Motorradschein mit 18 bis 22 Jahren macht, muss nach zwei Jahren eine weitere praktische Prüfung auf einem Motorrad mit mehr als 35 kW (48 PS) machen.

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EINFACH KOMMEN UND ANMELDEN!

IMMER DIENSTAGS UND DONNERSTAGS AB 18.15 UHR (VOR DEM THEORIEUNTERRICHT)
IN UNSEREM SCHULUNGSRAUM IN DER BAHNHOFSTRASSE 14 IN NEUENDETTELSAU


letzte Änderung: 19. Januar 2020  
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